Im April 1987 wurde auf einem unscheinbaren Dachboden in Fuhrberg bei Burgwedel nahe Hannover der Grundstein für etwas gelegt, das später weltweit Maßstäbe setzen sollte: die NERAK GmbH Fördertechnik. Hier, in bescheidenen Räumlichkeiten, begann die Vision eines Unternehmens, das heute global agiert.
NERAKs erste Anlage – ein WB 640 Winkelbecherwerk – trat vor fast vier Jahrzehnten ihren Dienst in den Heidelberger Zement Werken an. Was damals als mutiger erster Schritt in die Industriegeschichte begann, steht heute noch dort. Unerschütterlich. Verlässlich. Ein stilles Monument für Ingenieurskunst, Qualität und den Pioniergeist unserer Anfänge.
Seit fast 40 Jahren trägt dieses Becherwerk Materialien – und zugleich unsere Vision: Lösungen zu schaffen, die Generationen überdauern.
NERAKs Weg begann nicht nur mit einer Anlage. Es begann mit einem Versprechen. Und dieses Versprechen läuft dort bis heute.
Im Jahr 1988 präsentierte sich NERAK erstmals öffentlich auf der Achema in Frankfurt am Main – einer der weltweit führenden Fachmessen für Chemieingenieurwesen und Biotechnologie. Dieser Messeauftritt markierte einen bedeutenden Meilenstein: Zum ersten Mal trat das junge Unternehmen einem internationalen Fachpublikum gegenüber und setzte damit ein klares Zeichen für seine Ambitionen im globalen Markt.
Mit zunehmendem Erfolg wurde der Platz knapp: NERAK eine Größenordnung, die eine eigene Produktionsfläche erforderte. In Celle, „Am Holzhof“, wurden erstmals größere Fertigungshallen angemietet.
Mit der Gummiblockkette hat NERAK das zentrale Element seiner Fördertechnik – das technische Herz des Unternehmens. Um diesem Kernprodukt den Raum zu geben, den es verdient, wurden in Hambühren Hallen angemietet, die ausschließlich der Gummiblockkette gewidmet waren.
Mit der Teilübernahme von Wiese Förderelemente zog NERAK mit Verwaltung und Service in das ehemalige Wiese-Gebäude in Fuhrberg (Burgwedel). Dort entstand auch das erste Technikum – ein zentraler Ort für Erprobung und Weiterentwicklung der Fördertechnik.
Durch die Teilübernahme des Unternehmens Waldemar Glowatzki Maschinen- und Apparatebau erweiterte NERAK sein technisches Know-how im Bereich Förderanlagen und stärkte damit gezielt seine Entwicklungskompetenz.
Mit dem Neubau in Hambühren entstand erstmals ein zentraler Standort, den das Unternehmen aus eigener Kraft realisierte. Verwaltung und Produktion aus Fuhrberg, Celle sowie die Gummiblockkettenfertigung (GBK) aus Hambühren wurden hier vereint.
Damit erhielt NERAK ein eigenes Zuhause – ein symbolischer Schritt hin zu Identität, Selbstbewusstsein und der wachsenden Stärke der Marke NERAK.
Was zuvor über mehrere Orte verteilt war, fand nun unter einem Dach zusammen – ein sichtbares Zeichen für gewachsenes Vertrauen in die eigene Leistung und den Beginn einer neuen Ära.
Die Gummiblockkette
war längst mehr als ein Produkt – sie war zum inneren Antrieb von NERAK geworden. Mit dem stetigen Wachstum wuchs auch der Anspruch, dieses Herzstück nicht nur zu fertigen, sondern es gezielt weiterzuentwickeln.
Der Umzug der Gummiblockkettenfertigung
nach Salzwedel war deshalb mehr als eine logistische Entscheidung. Er war ein Bekenntnis: zu Qualität, zu Spezialisierung – und zu der Überzeugung, dass das Herz von NERAK einen eigenen, zukunftsgerichteten Entwicklungsraum verdient.
Mit einer zusätzlichen Hallenfläche von 2.000 m² eröffnete sich für NERAK eine neue Dimension des Arbeitens und Präsentierens Gleichzeitig erhielt der Standort ein neues Gesicht: Der Eingangsbereich wurde umgestaltet und durch einen Turm architektonisch aufgewertet. Mit der Integration einer Hackschnitzelanlage, die auf einem NERAK Becherwerk basiert, unterstrich NERAK zudem seinen Anspruch, Fortschritt und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Der Ausbau war damit weit mehr als eine räumliche Erweiterung – er war ein Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit und zur Inszenierung eigener Stärke.
Seit 2023 sind am Standort von NERAK Photovoltaikanlagen installiert. Mit der Nutzung solarer Energie stärkt NERAK konsequent seine nachhaltige Ausrichtung und reduziert den eigenen Energiebedarf aus konventionellen Quellen.
Die Integration der PV-Anlagen ist dabei nicht nur ein technologischer Schritt, sondern Ausdruck eines langfristigen Verantwortungsbewusstseins gegenüber Umwelt und Zukunft. Sie ergänzt bestehende Maßnahmen sinnvoll und unterstreicht den Anspruch, Effizienz, Innovation und Nachhaltigkeit dauerhaft miteinander zu verbinden.