Bei der Verarbeitung verschiedenster Saatgutarten ist eine präzise und sortenreine Förderung entscheidend. Selbst kleinste Rückstände einer vorherigen Charge können zu Produktverunreinigungen führen – mit potenziell großem wirtschaftlichem Schaden.
Neben einem schonenden Transport musste auch die vollständige Restentleerung sichergestellt werden. Zusätzlich war ein Explosionsschutzstandard gefordert: Laut Gutachten wurde im Inneren der Anlage eine ATEX-Zone 22 festgelegt.
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit unserem österreichischen Partner IFK Schüttguttechnik umgesetzt – von der Planung bis zur Inbetriebnahme.
Für unseren Kunden kamen zwei Winkelbecherwerke vom Typ WB300 zum Einsatz. Die robuste Technik für den sensiblen Umgang mit empfindlichem Fördergut erlaubt die schonende Förderung empfindlicher Produkte – selbst schwierige Sorten wie Goldhafer werden problemlos befördert, ohne zu brechen oder zu verkleben.
Dank der intelligenten Konstruktion wird jedes Produkt vollständig entleert – Rückstände und Vermischungen sind ausgeschlossen. Die Anlagen arbeiten zudem flüsterleise, was die Lärmbelastung für Mitarbeitende im Betrieb spürbar reduziert.
Ein echtes Langzeit-Plus: Die Winkelbecherwerke sind bereits seit einem Jahrzehnt im Einsatz – zuverlässig, wartungsarm und ohne nennenswerte Ausfälle.